1 Preisverfall am Computermarkt . 2 die deutschen Hersteller von Kommunikationstechnik sehen auch neunzehn hundert vier und neunzig Umsatzeinbußen auf sich zukommen . 3 vor Beginn der Computermesse Cebit sagte der Vorstandsvorsitzende des Stuttgarter Computerunternehmens Alcatel SEL , Gerhard Zeidler , der ' Stuttgarter Zeitung ' , wegen der Konjunkturflaute hielten sich Privatkunden weiter zurück . 4 beim größten deutschen Kommunikationskunden Telekom sei keine Ausgabensteigerung zu erwarten . 5 zudem werde wegen des Preisverfalls auf dem Computermarkt trotz wachsender Lieferung nicht mehr Umsatz gemacht . 6 neunzehn hundert drei und neunzig war der Umsatz der deutschen Anbieter von Kommunikationstechnik den Angaben zufolge um zwölf Prozent auf knapp zwanzig Milliarden Mark geschrumpft . 7 Zuwachsraten gebe es weiter auf dem Mobilfunkmarkt , sagte Zeidler weiter : ' Dem Markt steht ein gewaltiges Wachstum bevor . ' 8 bei den Übertragungsnetzen gebe es hingegen die Gefahr von Überkapazitäten . 9 Personalchefs und die ' Datenschatten ' der Angestellten . 10 der gläserne Arbeitnehmer . 11 wer schützt die Mitarbeiter vor Schnüffelei und Ausforschung ? 12 von Egon Schmidt 13 Wissen ist Macht , weiß der Volkmund - und erst recht gilt dies natürlich für Wissen über andere Menschen , also für Kenntnisse über Arbeiter und Angestellte beispielsweise , die ein Unternehmer griffbereit im Computer abgespeichert hat . 14 denn der typische ' Datenschatten ' , der in leistungsstarken EDV-Systemen heute von jedem Beschäftigten gespeichert wird , vergrößert natürlich noch zusätzlich das ohnedies schon gravierende Mißverhältnis an Macht und Manipulationsmöglichkeiten , das einerseits zwischen denen herrscht , die entscheiden und anordnen können , und andererseits zwischen denen , die gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit faktisch-real ganz einfach zu parieren haben . 15 zwar wußten Unternehmer seit jeher mehr über ihre Beschäftigten als umgekehrt . 16 doch was man in Zeiten papierener Personalakten mit ihrer umständlichen , zeitraubenden Handhabung vielleicht noch hinnehnmen konnte , ist mit der modernen Rechner-Technik zu einem massiven Problem geworden : Jetzt nämlich , so mahnen leidgeprüfte Kritiker , könne der Arbeitgeber ja nicht nur sekundenschnell selbst unter Tausenden von Beschäftigten einen bestimmten aus seinen Datenbanken fischen ; jetzt kann er per Computer obendrein zahllose Einzeldaten zu einem fast schon allumfassenden Gesamtbild des nunmehr ' gläsernen ' Arbeitnehmers verknüpfen . 17 was den Wissensvorsprung der jeweiligen Arbeitgeber und Personalschefs dabei noch weiter vergrößert , ist die Tatsache , daß über Arbeitnehmer ja nicht bloß rein betriebsbezogene Angaben gesammelt und in Computerdateien parat gehalten werden . 18 denn da über's Lohnbüro ' ganz nebenbei ' ja auch hochsensible , weitgehend vertrauliche und manchmal sogar intime Daten über die Familienverhältnisse des Betroffenen sowie über seinen aktuellen Gesundheitszustand , aber beispielsweise auch über Kreditschwierigkeiten zusammengetragen werden - und da die allesamt auch mit betriebsinternen Informationen verknüpfbar sind - , wird jener nochmals um einiges mehr zum leicht manipulierbaren , da neugierigem Dateieinblick schutzlos preisgegebenen Mitarbeiter . 19 damit der hier skizzierten Gefahr entgegengewirkt werden kann , fordern Experten schon seit langem entsprechende Regelungen . 20 Bestimmungen nämlich , die beispielsweise verhindern , daß dem Arbeitnehmer Rechte , die die bekannten Datenschutzvorschriften ihm an sich ja schon einräumen , einfach wieder dadurch weggenommen werden , daß Tarifverträge , Dienst- oder Betriebsvereinbarungen oder auch nur - wie die Juristen sagen - einfache ' Rechtsgeschäfte ' das Gegenteil festschreiben . 21 geht man ein wenig in's Detail , so zeigt sich : Nach allen Erfahrungen der Vergangenheit und speziell mit Blick auf die immer weiter steigenden Speicherungs- , Vernetzungs- und Datenverknüpfungsmöglichkeiten der modernen und zudem immer billiger werdenden Rechner-Technik ist dringend festzuschreiben , daß Auswertungen und insbesondere Verknüpfungen von Daten der Arbeitnehmer , aus denen sich in der Folge umfassende ' Persönlichkeitsprofile ' der Betroffenen erstellen lassen würden , strikt verboten sind . 22 und außerdem scheint es in Abwehr gewisser Tendenzen der Vergangenheit überfällig , Arbeitgebern im Verwenden jener Daten , die sie quasi nur treuhänderisch-durchlaufend für ganz andere Stellen - wie etwa für die Krankenkassen , das Arbeitsamt oder auch die Rentenversicherungsanstalten - erheben , endlich Zügel anzulegen : Zügel insofern , als man ihnen strikt verbieten sollte , diese Daten klammheimlich-nebenbei auch noch für andere als die eigentlich angestrebten - sozialversicherungsorientierten - Zwecke auszuwerten . 23 gerade wegen der Gefahr des heimlichen Sammelns illegal zusammengetragener und überdies zu fragwürdigen Folge-Aussagen verknüpfter Daten durch Personalchefs ist es höchste Zeit , den Beschäftigten umfassende Auskunfts- und Einsichtsrechte einzuräumen , die sämtliche zum Arbeitsverhältnis gehörenden Akten und Dateien einschließen . 24 wobei man diese Rechte auf Auskunft sowie Einsichtnahme gleich auch noch auf die Herkunft der Daten , die wahren Zwecke ihrer Verarbeitung sowie auf ihre Empfänger ausdehnen sollte . 25 Härtetest : Wer sich über die Neuheiten auf der diesjährigen CeBIT informieren möchte , braucht eine gute Kondition . 26 Jahrmarkt der Bits und Bytes . 27 ein Überblick über die Kommunikationstechnik von heute und morgen . 28 von Claudia Obmann . 29 Multimedia wird mobil : Alle Jahre wieder : Die bedeutendste Computer- und Telekommunikationsmesse der Welt , die CeBIT ' vier und neunzig wartet wieder mal mit einer Reihe von aktuellen Trends und Neuheiten auf . 30 trotz der Aussteller-Umgruppierung nach Schwerpunkten wie ' Bürotechnik ' , ' Software und Dienstleistungen ' oder ' PC-Hersteller ' sowie der erstmaligen Verbannung der Anbieter von Büro-Utensilien wie etwa Aktenschränken , Rechenschiebern , aber auch audivisuellen Präsentationssystemen , bleibt die High-tech-Show dennoch die Messe der langen Wege : Gut fünf und dreißig Kilometer Fußmarsch muß der CeBIT-Besucher hinter sich bringen , will er keinen der insgesamt fünf tausend sieben hundert drei und dreißig Aussteller der größten Computer- und Telekommunikationsmesse der Welt auslassen . 31 was die EDV-Branche in diesem Jahr in Hannover an Attraktionen bereithält , zeigt die folgende Übersicht . 32 Büro im Aktentaschenformat : Getreu dem Messethema Nummer eins , ' Mobilität ist Trumpf ' , schreitet die Miniaturisierung im PC-Bereich weiter fort und hat mittlerweile neben den Rechnern die gesamte Zubehörpalette erfaßt . 33 Steckplätze im zukunftsträchtigen PCMCIA-Standard sorgen dabei für den nötigen Anschluß . 34 hochleistungsfähige Notebooks mit farbigen Bildschirmen , eingebautem Fax- und Modemanschluß sowie Zusatzspeichern in Scheckkartengröße , ergänzt von tragbaren Druckern und Kopierern lassen das Büro im Aktentaschenformat wirklich werden . 35 teilweise bereits serienmäßiges Video- und Soundequipment bei tragbaren Geräten höherer Preisklassen sorgen dafür , daß Multimedia nun mobil wird . 36 mehr als zwei hundert Anbieter , darunter der Bull-Konzern , Toshiba , Kingston , Compaq , Digiteam und Modem-Spezialist Dr. Neuhaus , haben die PCMCIA-Normen nicht nur in ihren Geräten umgesetzt , sondern warten auch mit Preisknüllern auf . 37 dabei läßt so mancher winzige Rechenzwerg seine großen Brüder hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Funktionalität ' alt ' aussehen . 38 etwa Olivettis ' Philos ' \- Notebook , das serienmäßig bereits mit Sprachein- und ausgabemöglichkeiten ausgerüstet ist , oder Canons Farbnotebook-Familie ' Compri ' mit eingebautem Tintendrucker ; oder aber DECs Notebook-Prototyp mit dem ein hundert sechs und sechzig MHz schnellen Alpha-Chip . 39 persönliche digitale Assistenten auf dem Vormarsch . 40 immer mehr Computeranbieter setzen auf die sogenannten ' PDAs ' a la Apples ' Newton ' . 41 diese ' persönlichen digitalen Assistenten ' im Westentaschenformat ermöglichen die handschriftliche Dateneingabe per elektronischem Stift und einem berührungsempfindlichen Bildschirm . 42 besonderer Clou : Die elektronischen Helfer warten mit vielfältigen Kommunikationsfunktionen auf , etwa dem automatischen Faxversand oder der Datenfernübertragung via Modem . 43 Sharp und AST Research sowie AT&T gelten als Vorreiter . 44 zwar ist das deutschsprachige Softwareangebot für die kommunikativen Rechenknechte noch beschränkt , doch zur CeBIT ' vier und neunzig ist zumindest mit zahlreichen Ankündigungen zu rechnen . 45 bei den Tischrechnern ( Desktop-PCs ) liegt das Hauptangebot mittlerweile auf Modellen mit vier sechs und achtzig er Prozessor in allen Variationen . 46 auffällig häufig in diesem Jahr : eingebaute Stromsparmechanismen für Rechner jeder Größe , aber auch für Bildschirme , Drucker und weiteres ' grünes ' Zubehör . 47 dazu kommen Komponenten , die überdies auch in punkto Recycling von sich reden machen . 48 neue Bussysteme . 49 die CeBIT-Sonderschau ' Computer und Umwelt ' versteht sich als Wegbereiter für umweltfreundliche Technologien . 50 auch die leichtere Handhabbarkeit und Erweiterung der EDV-Systeme sorgt für innovative Lösungen . 51 Vobis zeigt zum Beispiel einen PC-Prototypen , der den Schraubenzieher in der Anwenderhand gänzlich überflüssig machen soll . 52 in die gleiche Richtung zielen komplett geschnürte Hard- und Softwarepakete für jeglichen Anwendertyp - vom Schüler bis hin zum Manager - , insbesondere aber für Einsteiger und die sogenannten ' Sohos ' : den ' Small Office , home Office ' \- Anwendern . 53 an der Devise : ' Einstöpseln und sofort loslegen ' orientieren sich schließlich auch die Aussteller , die sich zur ' Plug & Play ' \- Initiative zusammengeschlossen haben . 54 ihr Ziel ist es , selbstkonfigurierende Computerkomponenten für den Anwender verfügbar zu machen . 55 ein wichtiges CeBIT-Messethema im Bereich PC ist in diesem Jahr auch der Wettstreit zwischen dem ' VESA Local Bus ' und Intels ' PCI ' \- Bussystem . 56 diese beiden PC-internen Datenleitungssysteme für die schnelle Kommunikation , etwa zwischen Prozessor und Grafikkarte , bringen frischen Wind in die Informationsverarbeitung . 57 Prozessortechnologie von ' Pentium ' bis ' Power PC ' . 58 apropos Intel : Der US-Chipgigant wartet für den PC-Massenmarkt mit einem neuen Highlight auf : dem bislang schnellsten vier sechs und achtzig er Mikroprozessor mit einer Taktrate von fünf und siebzig beziehungsweise ein hundert MHz . 59 einen ersten Rechner-Prototypen mit dem Herzstück i486 DX4 , das sich aufgrund seiner drei Komma drei \- Volt \- Technologie sowohl für den Einsatz in Desktops als auch in tragbaren Rechnern eignet , zeigt Olivetti . 60 auch Pentium , Intels fünfte PC-Chip-Generation , entpuppt sich als Messeknüller , nicht nur bei den professionellen Anwendern : Der Chip mit seinen mehr als drei Millionen Transistoren sorgt bei Workstations für starkes Interesse . 61 auch andere Chiphersteller präsentieren ihre aktuellen Zugpferde , die ebenfalls vorwiegend im Workstationsbereich zum Einsatz kommen sollen . 62 wie etwa DECs vier und sechzig \- bit \- Alpha AXP-CPU . 63 das Dreigespann IBM , Apple und Motorola nutzt die CeBIT ' vier und neunzig , um den Power-PC-Chip dem breiten Publikum vorzuführen , der mit seiner Leistung den Pentium überflügelt und billiger zu fertigen ist . 64 neben diesen RISC-Prozessoren , die mit einem ' abgespeckten ' Befehlssatz wesentlich schneller arbeiten können als herkömmliche Chips mit komplexen Befehlsstrukturen , zählt auch die ' Multiprozessor ' - Technik zu den zukunftsweisenden Entwicklungen im Rechnerbereich . 65 bei diesen Parallelrechnern , die zunehmend auch für den kommerziellen Bereich interessant werden , arbeiten mehrere Prozessoren gleichzeitig an einem Problem . 66 das vielseitige Betriebssystem Unix macht in diesem Zusammenhang von sich reden . 67 Rechner jeder Leistungsklasse , ob tragbar oder stationär , werden heutzutage in Computer-Verbundsysteme integriert . 68 zu den dominierenden Entwicklungen gehört hier die Client/Server-Architektur , mit der die Anwendungen und Funktionen eines zenralen Rechners allen angeschlossenen Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden können . 69 Netzwerke sind Trumpf 70 die Palette der Anbindungsmöglichkeiten reicht von den drahtlosen lokalen Netzwerk \- ( LAN ) \- Lösungen per Funk oder Infrarot über ' Metropolitan Area Network ( MAN ) ' Anwendungen , die ebenso gezeigt werden wie die europa- beziehungsweise weltweite Vernetzung via ISDN und Satellit . 71 zahlreiche Aussteller warten mit Lösungen für die Einbindung von Großrechnern unter herstellereigenen Betriebssystemen in herkömmliche PC-Netzwerke auf . 72 das Angebot von Routern , Bridges und Hubs für die Errichtung von komplexen Netzen ist erheblich angestiegen . 73 Anbieter wie PSP Pillokat-Systeme oder Chipcom zeigen hier ihre vielversprechenden Lösungen . 74 für eine Netzwerk-Einführung sorgt Anbieter Nummer eins , Novell : Stündlich vermittelt das ' Novell Networking Center ' jedem Interessenten entsprechendes Grundwissen . 75 die Software erschließt sich vor allem im Bereich der Mustererkennung wie Sprach- , Handschrift- und Bildverarbeitung , neue Anwendungsmöglichkeiten . 76 Neuauflagen von Programm-Klassikern wie etwa Microsofts Tabellenkalkulations-Spitzenreiter ' Excel fünf Punkt null ' oder ' Word für Windows sechs Punkt null ' sind ebenso vertreten wie maßgeschneiderte Branchenlösungen für Industrie , Handel und Verwaltung . 77 Windows in all seinen Variationen ist nach wie vor die Nummer eins unter den Software-Hits . 78 zu den Stars zählen ganz besonders Windows NT und Windows for Workgroups . 79 die Datenbank-Anwendungen Access zwei Punkt null und Works for Windows drei Punkt null sowie die Finanzverwaltungs-Software ' MS-Money drei Punkt null ' gehören außerdem in den Microsoft-Neuheitenreigen . 80 Borland , der nach einem Jahr CeBIT-Abstinenz nun wieder vertreten ist , wartet mit seinem Datenbankprogramm ' dBase für Windows ' sowie dem Paket ' Borland Office zwei Punkt null ' mit den drei speziell auf Arbeitsgruppen zugeschnittenen Applikationen ' Quattro Pro fünf Punkt null für Windows ' , ' Paradox vier Punkt fünf für Windows ' und ' Wordperfect sechs Punkt null für Windows ' auf . 81 ' Workgroup-Computing ' lautet das zentrale Stichwort bei den meisten Anbietern . 82 auch eine neue Kundenschar wird erstmalig zur CeBIT ' vier und neunzig indirekt angesprochen : Kinder . 83 so halten Microsoft und Wordperfect für die Mütter und Väter der Computerkids unter den CeBIT-Besuchern allerlei Farbenfrohes und Lehrreiches in petto . 84 der Trend geht bei den über ein tausend sechs hundert fünfzig ausstellenden Softwarehäusern zu ' offenen Systemen ' , die unabhängig von der eingesetzten Hardware mit graphischen Oberflächen laufen . 85 dies kommt vor allem durch das umfangreiche Angebot an Spezialversionen für die Einbindung in unternehmensweite Client/Server-Netze zum Ausdruck . 86 viel Beachtung finden auch verteilte Unix-Datenbanken und Apple- sowie OS/2-Anwendungen . 87 im Segment der PC-Betriebssysteme will Novell dem Oldie ' DR-DOS ' , der nunmehr unter dem Namen ' Novell DOS sieben ' vermarktet wird , zu neuem Glanz verhelfen . 88 echtes Multitasking , verbessertes Speichermanagement und hohe Netzwerk-Verträglichkeit sollen das Systemprogramm zur wahren MS-DOS-Konkurrenz machen . 89 Expertensysteme sowie Programme für die computerbasierte Konstruktion und Fertigung oder auch Desktop-Publishing-Software ( DTP ) runden das Angebot ab . 90 Spezial-Lösungen für den EU-Binnenmarkt und die Porto-Optimierung erweisen sich ebenfalls von großem Interesse . 91 im Bereich der Telekommunikation ergeben sich in diesem Jahr mehrere Schwerpunkte : Im Mittelpunkt stehen die diversen digitalen Funkdienste vom drahtlosen Personenruf über die Funktelephone für unterwegs bis zum Bündelfunk . 92 rekordverdächtige Endgeräte in Gewicht und Preis sind ebenso zu erwarten wie neuartige Dienstleistungen . 93 hierzu zählt besonders die mobile Datenkommunikation , die den Fax- und Computerdaten-Versand in den beiden deutschen D-Funknetzen der Mannesmann Mobilfunk GmbH und der DeTeMobil ermöglichen wird . 94 deren Startschuß fällt während der CeBIT . 95 Siemens und Motorola versprechen dazu Produktpremieren . 96 erste Bekanntschaft läßt sich darüber hinaus mit dem dritten , deutschen Digital-Funksystem , dem E eins \- Netz , schließen . 97 es wird mit Verspätung nun Mitte dieses Jahres in Konkurrenz zu D1 und D2 im eins Komma acht GHz-Bereich auf Sendung gehen . 98 auch für den ' Hausgebrauch ' , also für Telefongespräche innerhalb von Gebäuden oder auf einem Unternehmensgelände , erweisen sich die handlichen und immer billiger werdenden Schnurlosen als der Renner . 99 als besondere Publikumslieblinge entpuppen sich die ersten digitalen Handies des jungen , europaweit einheitlichen DECT-Standards von Siemens und Ericsson . 100 und auch um den Computerdaten-Paketversand per Funk und Modacom ranken sich zahlreiche Neuheiten . 101 Multimedia kompakt 102 insgesamt fünf hundert vierzig Aussteller liefern rund um das Thema ' Mobilfunk ' ein vollständiges Bild vom aktuellen deutschen Marktangebot . 103 aktuelle Neuheiten und Zukunftsausblicke aus der Satellitentechnik bilden einen weiteren wichtigen Messebereich . 104 moderne Übertragungstechnik , basierend auf leistungsfähigen , ' intelligenten ' Netzen , gekoppelt mit raffinierter Computertechnologie , setzen Signale für die Zukunft . 105 Philips Kommunikations Industrie stellt in Hannover zum Beispiel als erster europäischer Hersteller sein ' interaktives TV-Netzwerk ' der Öffentlichkeit vor . 106 mit dieser Technik soll der Fernsehzuschauer in einigen Jahren über das Telephonnetz Informations- und Unterhaltungsprogramme abrufen können . 107 ebenso erregen die Bildtelephone per Euro-ISDN bis hin zum Breitband-System für die Übertragung von Videokonferenzen als besonderem Bonbon Aufsehen . 108 die extrem hohen Kapazitätsanforderungen in der Multimedia-Kommunikation , Bildtelephone und bei Videokonferenzen über weite Strecken hinweg , machen neunzehn hundert vier und neunzig erstmals die ATM-Datennetze zum Messethema . 109 die ersten Hochgeschwindigkeits-Anwendungen im zukunftsträchtigen ' Asynchronen Transfer Modus ' zeigen rund zwanzig Aussteller in Hannover auf ihrem Gemeinschaftsstand ' ATM-World ' . 110 erstmals wird das Multimedia-Angebot der CeBIT im Erdgeschoß der Halle acht zusammengefaßt . 111 allein hier zeigen mehr als ein hundert sechzig Aussteller Systeme für die computergestützte Erstellung , Speicherung , Bearbeitung und Kombination von bewegten Grafiken , Filmaufnahmen , Tonfolgen , Sprachansagen , Texten und Daten . 112 die Verbindung dieser Datenverarbeitungsanlagen mit Telekommunikationsnetzen ist ein weiterer Schwerpunkt . 113 ein Anwendungsgebiet mit wachsender Bedeutung ist hier das Versenden von Sprach- oder Videobotschaften ohne Zeitverzögerung über Netzwerk-Leitungen . 114 HP zeigt dazu seine Multimedia-Umgebung ' MPower zwei Punkt null ' . 115 themenbezogen offerieren noch zahlreiche weitere Aussteller in den jeweiligen Hallen etwa nachrüstbares Video- und Audio-Zubehör für den PC , das ebenso das Multimedia-Siegel aufgedrückt bekommt , wie die großen optischen Massenspeicher , allen voran natürlich die CD-ROM . 116 die silberne Scheibe ist zur Zeit der Branche liebstes Kind . 117 bietet sie doch Platz für umfassende Datenbestände . 118 so bringt zum Beispiel die iBS auf den Silberlingen deutsche und amerikanische Adress- und Telefonverzeichnisse mit Abermillionen von Einträgen heraus . 119 die lassen sich dann vom Anwender am PC-Monitor aufrufen und komfortabel in Sekundenschnelle durchsuchen . 120 aber neben Texten bevorratet das Speichermedium bekannterweise auch Musik und Photos und seit neuestem sogar Videos . 121 Philips Consumer Electronics , Commodore und Panasonic wollen mit ersten Abspielgeräten die Fans von Kinohits und Filmklassikern ködern . 122 ganz zu schweigen von den Spielesoftware-Produzenten , die mit tollen dreidimensionalen Bildern und irren Soundeffekten ihre Anhängerschar begeistern . 123 CD-ROM-Laufwerke mit doppelter , ja sogar dreifacher Geschwindigkeit , sind zu sehen . 124 auch moderne Drucker machen von sich reden : Bei den Laserdruckern und Leuchtdioden-Printern ( LED ) , wie sie etwa Oki und HP anbieten , sind hohe Speicherkapazitäten und eine Auflösung von sechs hundert dpi mittlerweile ein Muß . 125 Premiere feiert auf dem Hewlett-Packard-Stand auch der Laserdrucker HP fünf tausend Modell C30 mit einer Leistung von dreißig Seiten in der Minute . 126 pfiffige Tintendrucker , auch tragbar für den mobilen Einsatz unterwegs - wie ihn etwa Mannesmann Tally mit dem T7010 offeriert - ziehen das Besucherinteresse auf sich . 127 die neue Generation der Farbdrucker ermöglicht einen hochwertigen grafischen Druck und photoähnliche Bilder . 128 als Kassenschlager erweisen sich die im Preis deutlich gesunkenen Printer mit einem umfangreichen Vorrat an Postscript-Zeichensätzen . 129 auch die PC-Ausgabegeräte glänzen mit Öko-Eigenschaften : einen ozonfreien Laserdrucker , der sich zudem recyceln läßt , hält zum Beispiel Epson parat . 130 sichere Speichersysteme 131 Monitore farbig und flimmerfrei : Zahlreiche Neuheiten finden sich auch unter den Computermonitoren . 132 farbige Großbildschirme im siebzehn \- oder gar ein und zwanzig \- Zoll \- Format mit hoher Auflösung und flimmerfreier zwei und siebzig \- Hz \- Technologie sollen die herkömmlichen PC-Ausgabegeräte ablösen und ein belastungsfreies Arbeiten ermöglichen . 133 eine ungewöhnliche Innovation zeigt ICL Technology : Der ' Ergopro-Monitor ' paßt seine Leuchtkraft selbständig den jeweiligen Lichtverhältnissen seiner Umgebung an . 134 kleine Flüssigkristall-Anzeigen ( LCD ) , bei den tragbaren Rechnern für unterwegs längst etabliert , drängen mit größeren Dimensionen nun auch auf den Schreibtisch . 135 großvolumige , flexible und vor allem sichere Speichersysteme in RAID-Technologie für Netzwerke , etwa das Modell ' XRAID/ST ' des kanadischen Anbieters DynaTek , bei dem sich die einzelnen Platteneinschübe während des Betriebes wechseln lassen , ziehen die Messebesucher an . 136 im Zuge der um sich greifenden Multimedia-Manie könnten sich auch die schnellen Festplatten kleiner Formate mit riesigen Speichervolumen als künftige Kassenschlager erweisen . 137 Sony stellt seine ' MD-Data ' ins Rampenlicht . 138 dieser Mutant der Musikkonserve Mini-Disc mit seinen winzigen Maßen von sechs Komma acht mal sieben Komma zwei mal null Komma fünf Zentimetern soll als Alternative zur Diskette das rund hundertfache Fassungsvermögen des herkömmlichen PC-Massenspeichers bieten und so zusammen mit einem entsprechenden Laufwerk aufnahmefähig für etwa zwei tausend Farbbilder sein . 139 eine Datenübertragungsrate von ein hundert fünfzig KiloByte pro Sekunde ermöglicht darüber hinaus die Speicherung und Wiedergabe von Videosequenzen . 140 damit unterliegt die silberne MD-Variante von ihrem Fassungsvolumen zwar der CD-ROM , bietet aber dafür den Vorteil der Wiederbeschreibbarkeit , auf den die Anwender des nur-lesbaren Datenträgers bislang verzichten müssen . 141 Telefax- und Kopierer-Kombis gefragt . 142 mit einem breiten Angebot entspricht die Industrie dem Erfolgskurs der Fax-Dienste . 143 neben immer preiswerteren Geräten mit angenehmen Extras findet man zunehmend Telefax-Karten für PC und Netzwerke , unter anderem von Digiteam , mit denen Fernkopien direkt am Bildschirm-Arbeitsplatz versendet und empfangen werden können . 144 viele Messepremieren gelten in diesem Jahr den Digital-Faxen . 145 zu den Hauptmerkmalen neuer Fax-Software gehört die automatische Konvertierung der eingehenden Dokumente für die Weiterverarbeitung am Bildschirm mit herkömmlichen Textverarbeitungsprogrammen . 146 aber auch multifunktionale Kombilösungen , die aus Telefon , Fax , Kopierer und Anrufbeantworter in einem Gehäuse bestehen , finden reißenden Absatz . 147 digitale Kopiersysteme gelten im Bereich Vervielfältigung als Publikumsmagnet . 148 diese Modelle eignen sich nicht allein zum Ablichten , sondern unterstützen oft auch die Bildmanipulation und das Scannen von Vorlagen für die digitale Abspeicherung . 149 dies und noch vieles mehr sind die Highlights des diesjährigen Spektales rund um Bits und Bytes . 150 auch wenn sich so mancher Aussteller eine verkürzte Messedauer von nur sechs Tagen wünscht , die internationale Leitmesse für den Bereich Computer und Kommunikation bleibt sowohl Top-Schauplatz für das Big Business als auch Anwenderforum , das mit Kuriositäten , Trends und Highlights rund um den PC lockt . 151 Management-Aufgabe : Die Einhaltung des Urheberrechtsgesetzes sollte im Unternehmen zur Chefsache erklärt werden . 152 von Paul Maisberger . 153 im letzten Jahr hat sich der deutsche Gesetzgeber dem Gesetzesentwurf für das europäische Urheberrecht für Software angeschlossen . 154 die Konsequenzen für den Großanwender sind vielfältig . 155 die Sorgfaltspflicht zur Einhaltung des Gesetzes , die Organisation der Lizenzverwaltung und die technische Absicherung des legalen Software Einsatzes gehören dazu . 156 rechtzeitig vor Inkrafttreten des neuen Rechtes in Deutschland haben die Software Hersteller Angebote für Großanwender formuliert , die dem Kunden die Einhaltung der neuen Regelungen wesentlich vereinfachen können . 157 die Umsetzung eines sechs \- Phasen \- Modells helfen dem Anwender bei der Realisierung eines Software Lizenz Management Konzeptes und ermöglichen ihm die Vorteile alternativer Lizenzierungsmöglichkeiten für das Unternehmen optimal zu nutzen . 158 der vorliegende Gesetzentwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes , der der Bundesregierung am achtzehnten zwölften zwei und neunzig vorgelegt wurde , ist zur Umsetzung der Richtlinie ein und neunzig / zwei hundert fünfzig / EWG des Rates vom vierzehnten fünften ein und neunzig über den Rechtsschutz von Computerprogrammen notwendig geworden . 159 die Auswirkungen für den Käufer von Standard Programmen , die eine sogenannte Einmallizenz beinhaltet , werden durch die Rechte und Verbote dieses Gesetzes klar beschrieben . 160 so ist es nach dem Wortlaut des Gesetzes dem Käufer , also dem Lizenznehmer , weder gestattet , das Programm zu vervielfältigen , es sei denn es handelt sich dabei um eine Sicherungskopie , noch erlaubt es das Gesetz , die Software in den Netzwerkbetrieb zu übernehmen . 161 gerade diese Regelung wird aber von den Herstellern durch die explizite Erlaubnis zur Netzwerknutzung ( floating ) oder gleichzeitiger Nutzung auf verschiedener Hardware ( concurrent use ) wieder aufgehoben . 162 das scheint im Grunde für den Anwender nichts Neues zu sein , denn die Erlaubnis für das Ziehen einer Sicherungskopie war schon lange Usus und auch die Erlaubnis für floating und concurrent use gibt es von den meisten Herstellern . 163 die wesentliche Neuerung ist die gesetzliche Verankerung dieser Rechte . 164 was bislang zwischen dem Käufer und den Software Anbietern durch individuelle Lizenzverträge geregelt wurde , übernimmt nun der Gesetzgeber . 165 gehen wir auf der einen Seite davon aus , daß dadurch die Lizenzbestimmungen der Hersteller vereinheitlicht werden dürften , müssen wir aber auch die zweite Konsequenz beachten . 166 durch die gesetzliche Regelung werden Verstöße strafrechtlich behandelt . 167 Staatsanwaltschaft und Polizei müssen demnach ermittelnd tätig werden , sobald der Verdacht auf einen Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz vorliegt bzw. angezeigt wird . 168 spätestens unter diesem Gesichtspunkt muß die Einhaltung des Urheberrechtsgesetzes und der Hersteller Lizenzbestimmungen in jedem Unternehmen zur Chefsache erklärt werden . 169 bevor die Verantwortlichen der Unternehmensführung die negativen Konsequenzen der Gesetzänderung tragen müssen , ist sofortiges Handeln nach folgendem sechs \- Punkte Plan erforderlich . 170 erster Schritt : Die Aufklärung 171 Aufklärung ist immer der erste Schritt . 172 die sachliche Information über die Gesetzesänderung und der damit verbundenen Konsequenzen für den Anwender und das Unternehmen schaffen das nötige Vertrauen zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter und machen die weiteren Schritte der Umsetzung mit vereinten Kräften erst möglich . 173 die Akzeptanz für die Umsetzung des sechs \- Punkte \- Planes muß rechtzeitig und proaktiv geschaffen werden und durch regelmäßige offene Informationspolitik auch während der Umsetzung auf einem hohen Niveau beibehalten werden . 174 alle Aktivitäten , die im verdeckten , also ohne Kenntnis der breiten Anwenderschaft , durchgeführt werden , fördern das Image der Geheimnistuerei und werden dadurch von vornherein mit Skepsis und Widerwillen betrachtet . 175 zweiter Schritt : Organisatorische Entscheidungen 176 der zweite Schritt in der Umsetzung des Software Lizenz Management ist , wenn er nicht schon erfolgt ist , die Benennung eines Verantwortlichen . 177 er oder sie ( Lizenzcontroller ) sorgt organisatorisch für die Einhaltung des Lizenzrechtes und ergreift fortwährend die entsprechenden Maßnahmen zur Pflege des Lizenzbestandes für das Unternehmen . 178 das heißt auch , daß von dieser Stelle alle zukünftigen Käufe von Software Lizenzen abgezeichnet werden müssen . 179 gerade die oft abteilungs- oder gruppeninternen organisatorischen Veränderungen von Arbeitsplätzen , die mit einem PC ausgestattet sind , müssen mit seiner Kenntnis erfolgen . 180 nur dadurch wird diese Stelle in der Lage sein , zu jeder Zeit die legale Nutzung aller Software Lizenzen im Unternehmen nachweisen zu können . 181 dritter Schritt : Software-Bestand 182 der dritte Schritt ist wesentlich mühsamer und bedeutend aufwendiger als die ersten beiden . 183 die Bestandsaufnahme sämtlicher Softwareprodukte , die in ihrem Unternehmen installiert sind . 184 oft bedeutet das , daß sie weit verstreute Büroflächen PC für PC kontrollieren und den Bestand in manueller Kleinarbeit vor Ort erfassen . 185 Netzwerke lassen sich dabei über den Netzwerkadministrator zentral überprüfen . 186 dazu können sogenannte meatering tools verwendet werden , Das sind Software Programme , die im gesamten Netzwerk die lokal installierten Programmversionen aufspüren und die Gesamtzahl in einer Datenbank ablegen bzw. als Bericht ausgeben , oder die Anzahl der jeweiligen genutzten Lizenzen im Netzwerkbetrieb erfassen und somit eine sofortige Übersicht über die maximal genutzte Anzahl von Lizenzen ermöglicht . 187 das Endergebnis der Bestandsaufnahme muß in jedem Fall in einer klar strukturierten Datenbank für die fortführende Bestandspflege abgelegt sein . 188 wer auch immer in den Unternehmen die Verantwortung für die Bestandsaufnahme und -pflege hat , die Buchhaltung , die Organisationsabteilung oder das Benutzer Service Zentrum , der Aufwand dafür ist erheblich und nicht zu unterschätzen . 189 zur Entlastung der eigenen Organisation sollte man daher auf fremde Hilfe zurückgreifen . 190 Anbieter von Inventarisierungsdienstleistungen helfen ihnen vor allem bei der handwerklichen Ausführung dieser Tätigkeiten , beschleunigen durch externen Personaleinsatz die Bestandsaufnahme und helfen ihnen mit Rat und Tat bei der Implementierung der notwendigen Organisationshilfsmittel . 191 vierter Schritt : Lizenz Check 192 nachdem nun die Schweißperlen der Arbeit weggewischt sind , dürfen Sie sich nun im vierten Schritt auf die Überraschung des Lizenz-Checks gefaßt machen . 193 sie wissen nun zwar , welche Softwareversionen im Unternehmen vorhanden sind , benötigen aber im gleichen Umfang die rechtmäßigen Lizenzen . 194 das kann bedeuten , daß die Buchhaltung in den Abrechnungen vergangener Monate oder Jahre nachforschen darf , welche Software Lizenz für welchen Arbeitsplatz gekauft wurde . 195 bei einer gutgeführten Buchhaltung , die heutzutage überwiegend EDV gestützt arbeitet , sollte das auch per Knopfdruck möglich sein . 196 nur sollte man rechtzeitig daran denken , den Fachverantwortlichen der Buchhaltung auch einen Software Spezialisten an die Seite zu geben , der den möglichen Umfang der Lizenzrechte von Softwarepaketen kennt , die das Unternehmen in den letzten Jahren gekauft hat . 197 man kann nicht davon ausgehen , daß jeder Sachbearbeiter in der Buchhaltung weis , wieviele Einzellizenzrechte eine frühere Netzwerkversion eines X-beliebigen Herstellers beinhaltet , oder daß eine Version zwanzig MMLP ( Microsoft Multi Licence Pack ) von Microsoft eine Lizenz für zwanzig Arbeitsplätze beinhaltet . 198 dieses Wissen , und die genannten Beispiele sind noch die bekanntesten , haben nur wenige Mitarbeiter in den Unternehmen . 199 auch an dieser Stelle kann die Hilfe von externen Fachleuten sehr hilfreich sein , bevor Sie einen zu hohen Minderbestand an Lizenzen mit Nachkäufen aufstocken müssen . 200 sie unterstützen mit ihrem Fachwissen die Beurteilung ihrer tatsächlich vorhandenen Lizenzrechte , forschen im Zweifelsfall beim Hersteller nach , und tragen damit einen Großteil dazu bei , die Lücke zwischen dem Soll und Istbestand der Softwarelizenzen so gering wie möglich zu halten . 201 Netzwerkmanagement . 202 worauf man bei verteilten Systemen achten muß . 203 von Christian Kvech . 204 EDV-Outsourcing ist heute längst nicht mehr die reine Übertragung von Großrechner- oder Midrangeanwendungen inklusive der technischen Infrastruktur in die Verantwortung eines externen Dienstleisters . 205 denn : Viele Unternehmen belassen es bei ihren Downsizingkonzepten heute nicht mehr dabei , ihre DV in eine neue Struktur zu überführen , in denen Client/Server-Architekturen und PC-Netze die wesentlichen Komponenten sind . 206 sie überlegen vielmehr , wie sie die steigenden Kosten und Serviceansprüche für das PC- und Netzwerkmanagement durch die Beauftragung eines Outsourcing-Anbieters in den Griff bekommen können . 207 vor allem die personalintensiven Dienstleistungen in verteilten Anwendungen und Netzwerken kommen für ein Outsourcing in Frage . 208 wichtige Aspekte bei verteilten Systemen sind das Management von Releasewechseln , Hotline und Benutzerservice . 209 im Gegensatz zu den Großrechneranwendungen , die zentral gewartet und entwickelt werden , muß bei verteilten Applikationen im allgemeinen der Austausch und die Wartung von Software auf den jeweiligen Systemen vor Ort erfolgen . 210 enorme Kostenbelastungen sind die Folge . 211 mittlerweile entfallen auf den Kauf der PC-Hard- und Software noch circa zwanzig Prozent der Gesamtkosten , während der Löwenanteil mit achtzig Prozent für den Unterhalt ( Wartung , Austausch von Software , Fehlerbehebung etc. ) veranschlagt werden muß . 212 Tendenz steigend . 213 um dieser Situation entgegenzuwirken , ist der Aufbau von Lösungen sinnvoll , die eine Verteilung der jeweiligen Software-komponenten sowie den Benutzerservice über zentral im Netzwerk installierte ' Management-Komponenten ' ermöglichen . 214 erst die Konzeption und Implementierung solcher Systeme bieten die Voraussetzung für einen sinnvollen und effektiven Einsatz der Client/Server-Architektur und damit auch unter Kostengesichtspunkten optimale Nutzung des Downsizing-Gedankens . 215 das Outsourcing dieser automatisierten Prozesse kann für das Anwenderunternehmen eine mögliche Lösung sein . 216 dem Kunden stehen dann administrative Funktionen zur Verfügung , die softwaregesteuert ablaufen . 217 deren Bearbeitung sowie die Abwicklung von Problemfällen erfolgt online / remote bei dem Outsourcing-Partner . 218 im Rahmen eines Outsourcings können zum Beispiel im Aufgabenbereich ' Releasewechsel ' folgende Funktionen ausgelagert werden : 219 erstens Zentrale Verwaltung aller Installationseckdaten der Systeme ( Hardware-konfiguration , Betriebssystem , Peripherie , Netzanschluß , Anwendungen , bekannte , für die Lokation typische Problemfälle ) 220 zweitens Automatische Installation von neuen Releases beziehungsweise Upgrades ( kontrollierter und koordinierter Austausch von Softwaresystemen ) 221