proben <- function(unten=1, oben = 6, k = 10, N = 50) { # default: wir werfen 10 Wuerfel 50 Mal alle <- NULL for(j in 1:N){ ergebnis = mean(sample(unten:oben, k, replace=T)) alle = c(alle, ergebnis) } alle } # 1. Ich kaufe 10 Wuerfel von einem Spielwarengeschaeft, # werfe sie und berechne den Mittelwert. # Der Mittelwert ist 4.7. # (a) Ist der Wert ungewoehnlich - d.h. koennten die Wuerfel gezinkt sein? # (b) berechnen Sie ein 95% Konfidenzintervall fuer den Mittelwert. mu = mean(1:6) mu SE = sd(1:6) * sqrt((length(1:6)-1)/(length(1:6))) / sqrt(10) qnorm(0.025,mu,SE) qnorm(1-0.025,mu,SE) qnorm(1-0.025,mu,SE) < 4.7 #TRUE # (c) Erklaeren Sie in Worten, was ein Konfidenzintervall bedeutet. # Das Konfidenzinterval ist jener Bereich, der 95 % der wahrscheinlichsten Mittelwerte umfasst, # was der Fläche 0.95 unterhalb der Normalverteilungskurve entspricht, wobei hiervon # 0.475 links und 0.475 rechts von mu zu finden sind. D.h. die 5% der unwahrscheinlichsten Mittelwerte # müssen ausgeschlossen werden, d.h. 2.5% der niedrigsten Werte und 2.5% der höchsten Werte (da deren auftreten # eben unwahrscheinlich ist). Beide Flächen sind bei einem bestimmten x erreicht x1 = qnorm(0.025,mu,SE) x2 = qnorm(1-0.025,mu,SE) x1 #2.441498 x2 #4.558502 #Das 95%-Konfidenzintervall ist hiermit in diesem Fall # der Bereich zwischen 2.44 und 4.56. # (d) ueberlegen Sie noch einmal Ihre Antwort zu (a). #Da 4.7 größer ist als 4.56, liegt dieser Mittelwert ausserhalb des 95% Konfidenzintervalles, # und sein Auftreten ist recht unwahrscheinlich - und somit "ungewöhnlich". ###################################################################################################################################### ################################################################### ###################################################################################################################################### # 2. Ich ziehe 350 Mal fuenf Ganzzahlen zwischen (inklusive) # -20 und +20 aus einem Hut und berechne davon den Mittelwert # (und tue sie nach jeder Berechnung wieder in den Hut hinein). # Was ist mu, was ist SE? mu = mean(-20:20) SE = sd(-20:20) *sqrt(40/41) / sqrt(5) #man beachte: length(-20:20)=41 !!!! # (a) Fuehren Sie diesen Vorgang in R durch (mit proben() ) # um 350 solche Werte zu bekommen. # Machen Sie ein Histogramm davon, und ueberlagern Sie # die entsprechende Normalverteilung. o = proben(unten = -20, oben = 20, k = 5, N = 350) hist(o,freq=FALSE) curve(dnorm(x, mu, SE), add=T) # (b) Was ist die Wahrscheinlichkeit, dass der # Stichprobenmittelwert in den Bereich ±10 faellt? # (also mehr als -10 oder weniger als +10)? pnorm(-10,mu,SE) pnorm(10,mu,SE) #also pnorm(10,mu,SE) - pnorm(-10,mu,SE) #94.1% #(c) Setzen Sie ein 95% Konfidenzintervall fuer den # Stichprobenmittelwert wenn Sie # (i) 5 Ganzzahlen aus dem Hut ziehen wie oben # (ii) 15 Ganzzahlen aus dem Hut ziehen. #(i) qnorm(0.025,mu,SE) qnorm(1-0.025,mu,SE) #Von -10.37115 bis 10.37115 #(ii) #ein neuer SE wird benötigt: SE = sd(-20:20) *sqrt(40/41) / sqrt(15) qnorm(0.025,mu,SE) qnorm(1-0.025,mu,SE) #ist schmäler geworden: von -5.987789 bis 5.987789 ###################################################################################################################################### ################################################################### ###################################################################################################################################### # 3. Auf der Basis frueherer Studien wurde # mu = 100 Hz und SE = 15 Hz fuer die Grundfrequenz (f0) # in maennlichen Stimmen eingeschaetzt. # Wieviele aus einer Gruppe von 50 Maennern muessten laut # diesem theoretischen Modell eine f0 (a) unter 80 Hz mu = 100 SE = 15 pnorm(80,mu,SE) # das ist aber eine Wahrscheinlichkeit, daher Anzahl errechnen per pnorm(80,mu,SE) * 50 #4.560561, also "vier bis fünf" #(b) # zwischen 110 und 125 Hz haben? (pnorm(125,100,15) - pnorm(110,100,15)) * 50 #10.23511 also ungefähr zehn # (c) Ab welchen f0-Wert wird 1/10 der Bevoelkerung mit den # hoechsten Grundfrequenzwerten eingeschlossen? qnorm(0.9,100,15) #119.2233 --> ab circa 119 Hz