Dr. Felicitas Kleber

Projektleiterin München

trägt die Gesamtverantwortung für die Erhebung und Analysen der in Deutschland erhobenen Produktions-, Perzeptions- und Artikulationsdaten sowie für die Koordination des Projektes zwischen den beteiligten Instituten. Nach ihrem Studium der Phonetik, Anglistik und Germanistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promovierte sie an der LMU München zum Thema „Incomplete neutralization and maintenance of phonological contrasts in regional varieties of Standard German“. Seit 2006 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Phonetik und Sprachverarbeitung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Sprachwahrnehmung und -produktion bei erwachsenen und kindlichen Sprechern regionaler Varietäten des Deutschen.

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Doz. Dr. Sylvia Moosmüller

Projektleiterin Wien

trägt die Gesamtverantwortung für die Erhebungen und Analysen der Produktions- und Perzeptionsdaten in Österreich. Nach ihrer Promotion am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Wien (Dissertationstitel: „Soziale und psychosoziale Sprachvariation: eine quantitative und qualitative Untersuchung zum gegenwärtigen Wiener Deutsch“) arbeitete sie in verschiedenen Forschungsprojekten mit, die sich u. a. mit der Phonetik und Phonologischen Variationen im österreichischen Standarddeutsch beschäftigten. 1992 wechselte sie zum Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 2007 legte sie ihre Habilitationsschrift mit dem Titel „Vowels in Standard Austrian German: an acoustic-phonetic and phonological analysis“ vor und habilitierte sich 2008 für Angewandte Linguistik, Phonetik und Phonologie. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Bereichen der phonetischen und phonologischen Variation der Varietäten Österreichs, der akustisch-phonetischen Beschreibung der Vokale ausgewählter, bislang unzureichend beschriebener Sprachen, der forensischen Phonetik, Soziolinguistik und klinischen Phonetik.

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Prof. Dr. Stephan Schmid

Projektleiter Zürich

trägt die Gesamtverantwortung für die Erhebungen und Analysen der Produktions- und Perzeptionsdaten in der Schweiz. Er wurde 1992 an der Universität Zürich in italienischer Sprachwissenschaft promoviert und ist seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Phonetischen Laboratorium der Universität Zürich. 2004 habilitierte er sich in italienischer Sprachwissenschaft an der Universität Zürich; 2011 erfolgte die Ernennung zum Titularprofessor für italienische Sprachwissenschaft. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u. a. im Bereich der kontrastiven Linguistik und Sprachtypologie, Soziolinguistik, Kontaktlinguistik, Bilingualismus- und Zweitspracherwerbsforschung (Migrationslinguistik) sowie der phonetischen und phonologischen Beschreibung des Schweizerdeutschen (insbesondere Zürichdeutsch).

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Dr. Sandra Peters

Post-Doc München

ist seit März 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Phonetik und Sprachverarbeitung und seit 2016 für die artikulatorischen Aufnahmen im Projekt verantwortlich. Zuvor studierte sie an der LMU Phonetik, allgemeine Sprachwissenschaft und Psychologie. In ihrer Dissertation beschäftigte sie sich mit erwachsenen und kindlichen Sprechern des Deutschen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen hierbei vor allem im Bereich der Artikulation von Konsonantencluster und Vokalen, wodurch Erkenntnisse über die Silbenstruktur gewonnen werden.

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Markus Jochim, M.A.

Doktorand München

ist seit Juli 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Phonetik und Sprachverarbeitung der LMU München. Dort absolvierte er vorher auch ein Phonetik-Studium, das er mit der Masterarbeit „Corrective Feedback in Computer-Assisted Pronunciation Training“ abschloss. Im Nebenfach lag sein Schwerpunkt auf nordgermanischen Sprachen sowie indogermanischer Sprachwissenschaft. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Varietätenlinguistik und der wissenschaftlichen Softwareentwicklung.

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Nicola Klingler, M.A.

Doktorandin Wien

ist seit August 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Zuvor studierte sie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg (BA) Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaften sowie an der Universität Potsdam und an der Humboldt-Universität zu Berlin Linguistik, wo sie ihren Master mit einer Arbeit zum Thema „Die Wahrnehmung des deutschen Wortakzent durch Mandarin L1-Sprecher“ im Juli 2016 erwarb.

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Urban Zihlmann, MPhil

Doktorand Zürich

ist seit September 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Phonetischen Laboratorium der Universität Zürich. Er studierte zunächst Englische Sprach- und Literaturwissenschaft an den Universitäten Bern (BA) und Wisconsin-Madison, USA, 2016 erwarb er an der University of Cambridge, UK, seinen MPhil in Theoretical and Applied Linguistics mit einer Arbeit zum Thema „The Phonetics of Lucerne Swiss German“.

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