+++ Interspeech 2017: Vier Beiträge von Projektmitgliedern angenommen +++ Zwei Vorträge im Juli in Köln und München +++ Projekttreffen in Zürich +++

Das Projektteam trauert um Assoc. Prof. Dr. Sylvia Moosmüller, die Mitte April 2018 verstorben ist. Sie war Leiterin der Forschungsgruppe „Akustische Phonetik“ am Institut für Schallforschung (IfS) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Co-PI im DFG-DACH-Projekt „Typologie der Vokal- und Konsonantenquantität in süddeutschen Varietäten“. Wir sind tief betroffen von ihrem viel zu frühen Tod. Sylvia Moosmüller war für uns eine Quelle der Inspiration, wichtige Gesprächspartnerin und Ratgeberin. Wir werden sie und ihre Begeisterung für das Projekt sowie ihre empirisch-basierte Grundlagenforschung in den Bereichen Phonetik, Soziolinguistik und österreichisch-deutscher Dialektologie sehr vermissen.

Sprachen und deren Lautsysteme ändern sich im Laufe der Zeit und diese Lautänderungen lassen sich nicht nur nachträglich (z. B. Latein noctem → ital. notte) beobachten. Viele Studien haben in den vergangenen 50 Jahren eine Beziehung zwischen solchem sogenannten diachronen Wandel und der zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhandenen Variabilität in der alltäglichen gesprochenen Sprache, also der synchronen Variation, gezeigt. Synchrone und somit auch diachrone Variation werden von verschiedenen internen und externen Faktoren beeinflusst, die in diesem trinationalen D-A-CH Projekt mittels einer methodisch umfangreichen Studie zur (In-)Stabilität von Quantitätsverhältnissen in Vokal-Konsonant-Sequenzen (VK) in Standardvarietäten und Dialekten des süddeutschen Sprachraums untersucht werden sollen. » Mehr